

Jetzt, wo die Tage kürzer werden und die Nächte länger, öffnet sich bei vielen Menschen ein Raum für alte Fragen. Tilo Brinckmann schreibt über Mythen, Götter und Bräuche aus aller Welt, über das Ende des Erntejahres, die Begegnung mit den Toten und das Dunkel, aus dem das Licht wieder hervorgeht. Samhain und Halloween stehen dabei neben dem mexikanischen Día de los Muertos, dem japanischen Totenfest Obon und den Unterweltreisen der sumerischen Inanna, der griechischen Persephone und des ägyptischen Osiris. Dazu kommen Frau Holle, Perchta, Wodan und die Wilde Jagd, deren Spuren durch den Volksglauben bis in unsere Gegenwart reichen.
Seine Bücher trennen sauber zwischen dem, was Quellen belegen, und dem, was spätere Zeiten hineingelesen haben. Der Blick dafür entstand früh. Schon in den 1980er Jahren war Tilo Brinckmann als ehrenamtlicher Bodendenkmalpfleger an der Müritz unterwegs, begleitete Feld- und Flurbegehungen für das Museum Waren und hielt Feuersteinfunde aus Stein-, Bronze- und Kaiserzeit in den Händen. Wer einmal gesehen hat, was Menschen tatsächlich hinterlassen haben, liest Überlieferung genauer.
Auf dieser Seite finden Sie «Die Nacht der alten Götter» über Samhain, Halloween und die Wilde Jagd. Am 20.10.2026 erscheint «Die zwölf Nächte» über die Rauhnächte und ihre Wurzeln. Mit dem Winter rücken diese Bücher ganz nach vorn, denn die zwölf Nächte zwischen den Jahren gehören zu den eindrucksvollsten Zeugnissen dafür, wie Menschen die Schwelle zwischen Altem und Neuem gedeutet haben. Weitere Titel widmen sich Visualisierung, innerer Bildarbeit und Klang und eröffnen einen praktischen Zugang zu Achtsamkeit und Frequenzen.
Wer Mythologie ernst nehmen und zugleich lebendig erleben möchte, findet hier Lesestoff mit Substanz für die dunkle Jahreszeit.